»Impressum
»Gästebuch
»Kontakt

 

GottesdiensteGottesdienste:
  • 27.05.2018: Überreich beschenkt - wozu? Eph 1,3-14
    18:00 Uhr, Haus der EGB, Bornweg 7 (Marktplatz)
    mit Reinhard Reitenspieß
  • 03.06.2018: Jer 23,16-29
    18:00 Uhr, Haus der EGB, Bornweg 7 (Marktplatz)
    mit Jens Pracht

 

»ZU DEN GOTTESDIENSTEN

 

Termine & VeranstaltungenTermine & Veranstaltungen:

 

Predigten LesenPredigten lesen:

Die letzten Einträge in unserer Predigtdatenbank:


* = rechte Maustaste > Ziel speichern unter

 

»ZUR PREDIGTDATENBANK

Welche Werte brauchen wir!?

Evangelische Gemeinschaft Biebertal lud zum Gesprächsforum mit Musik und anschließendem Essen ein

 

Gesprächsforum in der EGBAn festlich gedeckten Tischen konnte Ruth Lang am Freitagabend im Saal der Evangelischen Gemeinschaft Biebertal zahlreiche Gemeindemitglieder und geladene Gäste zum ersten Gesprächsforum mit Musik und anschließendem festlichen Essen  begrüßen.

Ihr besonderes Willkommen galt dem Referenten, Wolfgang Baake aus Wetzlar, er ist Journalist und Theologe, Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes KEP und Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung in Berlin. Wolfgang Baake sprach zu dem Thema: "Welche Werte brauchen wir - Menschen zwischen Sehnsucht und Orientierungslosigkeit." 

An einigen Beispielen zeigte Baake auf, wie Werte in unserer Zeit ins Wanken geraten sind. Der ehemalige Postchef Zumwinkel hatte einige Wochen vor seiner Verhaftung einen Bericht geschrieben über Werte, der nun in der Postzeitschrift veröffentlicht wurde. Der Unternehmer Friedhelm  Loh äußerte sich zum Fall Zumwinkel und seinen Folgen: "Plötzlich geraden alle Menschen, die viel Geld haben unter Generalverdacht!".   Der Börsencrash vor einigen Wochen vernichtete 100 Milliarden Euro. Da stellt sich die Farge:  welche Werte brauchen wir? Wie gehen wir miteinander um? Wie leben wir richtig?

Wolfgang BaakeWolfgang Baake betonte: "Entscheidend ist die Frage nach der Etik. Gibt es noch die Solidarität unter den Menschen? Welche Werte vermitteln wir als Eltern und Großeltern? Was ist der Maßstab für unser Land? Die Werte der Bibel formen seit über 2.000 Jahren unsere Gesellschaft - gelten sie heute noch in unserer multikulturellen Gesellschaft? Wir haben inzwischen einen Aderlass an Werten - man will tolerant sein und stellt mehrere Normen zusammen. Der Trendforscher Matthias Horks beschreibt das so: Seit dem Jahr 2.000 geht jeder in Deutschland in den Gemischtwarenladen der Werte und holt sich das, was ihm gefällt und was er für sein Leben braucht. Dadurch kommen wir in eine Anarchie der Werte. Das ICH wird großgeschrieben, die Anderen interessieren mich nicht!"

Der Referent fuhr fort: "Unserem Kulturkreis ist es über 2.000 Jahre mit den Werten der Bibel fast immer gut gegangen, warum werfen wir sie jetzt über Bord? Jeder der etwas auf sich hält, spricht über Werte, aber kaum jemand weiß genau, welche er meint. Als Bundespräsident Horst Köhler seine Antrittsrede mit dem Satz schloss: "Gott schütze unser Land!" kam die Frage auf: "Darf er das?" Von viele Menschen aber erhielt der Bundespräsident Briefe in denen sie ihn darum baten, diese Aussage immer wieder einmal zu wiederholen.

Werte können nur  von überzeugten und überzeugenden Personen vermittelt werden. Geschieht das noch in unseren Schulen und Gemeinden? Heute wird um des Dialoges und der Toleranz willen oft auf eigene Werte verzichtet. Sind wir bei den Fragen nach den Werten zur Tagesordnung übergegangen?" so Wolfgang Baake, der weiter betonte: "Orientierung muss uns alle angehen. Die Gesellschaft gerät ohne gemeinschafltiche Etik und Moral außer Rand und Band. In der Bibel finden wir jüdisch-christliche Grundorientierungen mit ihnen müssen wir uns auseinander setzen. Unser Konstrukteur, der Schöpfer Gott hat sich etwas bei unserer Schöpfung gedacht, hier ist eine ordnende Hand am Werk gewesen. Wenn wir uns verselbständigen, erleiden wir Schiffbruch."

"Back to the roots! - Zurück zu den Wurzeln, das ist der einzige Weg, den wir zu unserer Orientierung brauchen. Wir müssen es nicht allein versuchen unser Leben zu gestalten - Gott will unserem Leben Werte geben. Jesus hat die Werte nicht nur vorgelebt, sonder hat sie gelebt. Wenn ich Zukunft und Orientierung haben will, suche ich die nicht irgendwo, sondern bei dem, der mir Orientierung vorgelebt hat.  Auf die entscheidende Frage für uns, wie wird sich unser Leben gestalten? Darf ich wissen, es ist einer da, der mich führt, wir müssen uns ihm nur anvertrauen." Wolfgang Baake ermunterte, diesen Versuch zu starten und es mit Jesus zu wagen. Er wünschte den Besuchern des Gesprächsforums, dass dieser Abend zu einem Schlüsselerlebnis würde, damit sie Antwort auf die Fragen finden, wer gibt mir Orientierung für mein Leben?

Zum Abshluss des Abends lud Pastor Reinhard Reitenspieß zur Teilnahme am nächsten Alpha Kurs ein, der am 14. März um 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Ev. Gemeinschaft in Rodheim, Bornweg 7 beginnen wird.

 

Erstellt am 30.03.2008 von Klaus Moos