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    18:00 Uhr, Haus der EGB, Bornweg 7 (Marktplatz)
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Glaube kontra Wissenschaft - wie sicher ist, was Christen glauben?

Gesprächsforum in der Ev. Gemeinschaft Biebertal

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"Glaube kontra Wissenschaft - wie sicher ist was Christen glauben?" zu diesem Thema hatte die Evangelische Gemeinschaft Biebertal am Freitagabend zu einem Glaubensforum in ihr Haus im Bornweg 7 in Biebertal-Rodheim eingeladen. Jan Knauf sagte den über 60 Gästen an den von Gertrud Bender festlich geschmückten Tischen ein herzliches Willkommen. Er begrüßte den Referenten des Abends, Dr. Jürgen Spieß, er ist Althistoriker und Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg. Dr. Spieß hält Vorträge in vielen Ländern unter anderem auch in Russland.

Nach einer kurzen Vorstellung begann der Referent seinen Vortrag und betonte, dass das Thema "Glaube kontra Wissenschaft" wieder ganz neu aktuell wurde durch das Buch von Richard Dawkins "Der Gotteswahn". Dr. Spieß führte aus: "Glaube und Skepsis bestimmen uns Menschen. Skepsis bedeutet: etwas prüfend aus der Distanz betrachten. Aber mit Skepsis alleine kann man nicht leben. Wesentlich für unser Leben ist Glauben und Vertrauen. Die Frage ist wichtig, wem jemand glaubt und ob das begründet ist.

Referent Dr. Jürgen SpießGott passt in kein Netz der Menschen, er hat die Welt mit allem geschaffen, er steht über allem." Der Referent zitierte den Physiker Hans Peter Dürr der sagte: "Die Wissenschaft ist ein Zugang zur Wirklichkeit, aber nicht alles lässt sich wissenschaftlich erklären, zum Beispiel Schönheit, Liebe, Kust usw.. Dawkins behauptet, Glaube an Gott und die Wissenschaft schließen einander aus. Aber es gibt viele Wissenschaftler die Christen sind. Man kann diese Welt aus atteistischer Sich erklären und aus christlicher Sicht. Dawkins glaubt an die natürliche Selektion - weder Zufall noch Gott haben die Welt geschaffen. Aber die natürliche Selektion schafft nichts Neues. Es stellt sich die Frage: Wie wird aus Nichtleben - Leben? Wie kann Bewusstsein entstanden sein? Wie kommt es zur Sittlichkeit? Diese Fragen sind im Blick auf die Evolution nicht zu beantworten. Hakheimer sagte einmal: "Wenn es keinen Gott gibt, gibt es auch keine Gerechtigkeit!"

Darum ist die Botschaft des Neuen Testamentes so befreiend, dass Gott einmal in Gerechtigkeit richten wird.
Der christliche Glaube besteht auf historischen Belegen. Die Evangelien sind ein wichtiges Indiez über das Leben, Sterben und Auferstehen von Jesus Christus. Sie gehen nahe an den Ursprung zurück. Hier werden persönliche Erfahrungen berichtet. Paulus schreibt einmal: wenn Jesus Christus nicht von den Toten auferstanden ist, so ist unser Glaube nichts."
Nach dem Vortrag von Dr. Jürgen Spieß waren alle Gäste zu einem festlichen und reichhaltigen Abendessen eingeladen, bei dem sich rege Gespräche an den Tischen ergaben.

In dieser Zeit war auch Gelegenheit, Fragen an den Referenten schriftlich zu formulieren die dieser dann gerne nach dem Essen beantwortete. Zur Frage: "Kann man als Christ die Evolutionstheorie anerkennen?" sagte Dr. Spieß: "Die Mikroevolution ist Fakt, für die Makroevulution gibt es keinen Beweiß. Gott ist der Schöpfer der Welt aber nicht Teil der Schöpfung, die Welt ist ein Teil von Gott aber Gott geht nicht in ihr auf. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, das ist eine zielgerichtete Entwicklung des Lebens, es geht von Gott aus und führt zu Gott hin."

Auf die Frage "Wo ist Gott" antwortete Dr. Spieß: "Er ist nicht ferne von uns - nur ein Gebet entfernt. Jeder der ihn sucht wird ihn finden." Zum Stichwort Gerechtigkeit führte Dr. Spieß aus: "Gott möchte Gemeinschaft mit uns haben, wir müssen darauf reagieren. Jesus hat uns gezeigt, wie Gott ist - er ist Liebe und Gerechtigkeit. Man kann von jedem Punkt des Lebens zu Gott umkehren. In den Bereichen Freundschaft und Liebe gibt es kein Leben aus der Distanz. So kann man auch keine Gottesbegegnung aus der Distanz haben".

Jan Knauf dankte Dr. Jürgen Spieß herzlich für seinen Vortrag, ein herzlicher Dank galt auch Daniel Schulz, der den Abend am Keyboard musikalisch bereicherte. Prediger Reinhard Reitenspieß lud zur nächsten Veranstaltungsreihe, den Alpha-Kurs ein, der ab Ende Januar 2009 auch im Haus der Evangelischen Gemeinschaft Biebertal, Bornweg 7 beginnt. An sieben Abenden immer dienstags wird über Fragen wie: "Wer war eigentlich Jesus", "Warum musste er sterben?" "Woher nehme ich Gewissheit des Glaubens?" und viele mehr gesprochen.

 

Erstellt am 06.11.2008 von Klaus Moos